Der Unfall – Als mein  „Ich bin da optimistisch“ mir im Halse stecken blieb

Der Unfall – Als mein „Ich bin da optimistisch“ mir im Halse stecken blieb

Statistik:

Hoppa – Rize – Trabzon – köknar – Of – Tranzon – Deutschland

Pannen (Unfall):

Gebrochenes Schienbein, Kühler defekt, Lüfter defekt, Bremshebel abgebrochen, Plastikverkleidung vorne links zersplittert, Lenker verbogen. Von mehr weiß ich bisher nicht.

Reparaturen:

Kettenspanner ausgetauscht, Abblendlicht gewechselt, verbogene Kettenführung erhitzt und gerichtet, Kontrolle der Schwingenlager, Kontrolle des Lenkkopflagers, Heizgriffe montiert, Luftfilter getauscht.

Der Zeitpunkt, als mir klar wurde, dass meine Reise – mein Projekt, ein jähes Ende durch fremde Hand genommen hatte erstickte selbst meinen sonst so widerstandsfähigen Optimismus.

Nun bin ich aus meiner Schockstarre erwacht um die lange Berichtdürre mit der Geschichte über meinen Unfall zu durchbrechen.

Vom Ende einer Geschichte:

 

Das Erste was ich denke, als ich den zweispurigen tip top gepflasterten türkischen Highway von Hopa gen Westen fahre ist: ‚Ich bin in Europa.‘ Ich fahre vorbei an aufgeräumten Städten, dicht bevölkert mit Menschen, die sich um Ihre eigenen Angelegenheiten kümmern.  Zum ersten Mal seit langem schaut an der Ampel keiner interessiert herüber, lächelt oder winkt. Nach einem Monat Reisebegleitung von Fabian und Robert und einem traurigen Abschied von Fabian fühle ich mich nicht auf Anhieb wohl in diesem Land, das mir mit Desinteresse begegnet. Ich rufe mir ins Gedächtnis, dass meine Wahrnehmung sicher auch ein bisschen Herzschmerz geprägt ist. Fabian fehlt mir. Trotzdem soll sich das bald ändern. In den kommenden 2 Tagen werde ich sowohl herzliche türkische Gastfreundschaft ebenso wie berechnende Abgebrühtheit kennenlernen.

21 Uhr, Rize: Nach 70 Km Offroad (noch auf georgischer Seite) und nachtblindem Fahren im Dunkeln zehrt die Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft an meinen Nerven. Es gibt nur Hotels. Hier hilft mir mein Russisch nicht mehr weiter, keiner spricht englisch. Ich sehe nur Männer auf der Straße. Desinteressiert, wie Menschen in Städten überall -außer im Iran!- zu sein scheinen, wird mir nur auf Nachfragen geholfen.

Ich plane morgen Trabzon zu erreichen. Dort wurde mir von Fabian eine Werkstatt empfohlen. Die soll sich das Rappeln in meinem Motorraum mal anhören. Am Morgen überlege ich kurz, ob ich die Werkstatt erst nach meinem Ausflug in die Berge über „eine der 10 gefährlichsten Straßen der Welt“ ansteuern soll. Die offroad Serpentinenstraße beginnt nämlich 10 Km von Rize entfernt. Ich entscheide mich dagegen und navigiere gen Werkstatt. Oft frage ich mich später was passiert wäre, hätte ich hier anders entschieden…

In Trabzon wird mir direkt weitergeholfen. Ilhan, der Werkstattbetreiber, spricht kein Englisch, versteht aber sein Handwerk. Mit Händen und Füßen ist eine Problembeschreibung immer schwierig. „Kein rappeln im Motorrad“ sagt Ilhan. Ich bin also glücklich als Selim, ein Freund Ilhans, in der Werkstatt aufkreuzt. Er ist Belgier mit türkischen Wurzeln und spricht fließend deutsch und türkisch. Die beiden sind klasse und machen den Werkstattaufenthalt zu einem lehrreichen Erlebnis mit Baklava und Tee, viel Tee. Ich kann diesen glücklichen Zufall wieder mal nicht fassen. Wie viel Glück ich tatsächlich mit dieser Werkstattbegegnung habe, wird sich allerdings erst in den kommenden Tagen zeigen. Selim verbringt geschlagene 3 Stunden an der Werkstatt und hilft bei jedem Verständnisproblem.

Es ist spät geworden. Als  alles ausgewechselt ist (die lange Reparaturliste findet Ihr weiter oben auf der Seite) fahre ich zu meinem Couchsurfing Gastgeber und ab jetzt wird’s echt seltsam…

Mein Gastgeber ist Mitte 50 und wohnt etwas abgelegen außerhalb der Stadt. Er verhält sich offen anzüglich, was ich vorher bei Couchsurfing nie erlebt habe, redet viel über Sex und über‘s Jagen, setzt sich zu nah neben mich. Klarstellungsversuche ich würde nur als Gast im Gästezimmer übernachten werden belächelt. Ich werde nervös. In dem Zimmer, in dem ich übernachten soll liegt ein geladenes Gewehr, im Kühlschrank 3 geschossene Vögel. ‚Ich bin hier ziemlich abgelegen‘, denke ich und erwäge mein Motorrad wieder zu bepacken und wegzufahren. In Deutschland hätte ich mich in Anbetracht der Umstände vermutlich nicht so bedroht gefühlt. Das eigene Sicherheitsgefühl ist allerdings eine ziemlich fragile Angelegenheit, wenn man außerhalb des eigenen Sicherheitsrahmens (also fern von der Heimat) ist. Das zumindest versuche ich mir einzureden um mich zu beruhigen. Die Lage entspannt sich plötzlich, als mein Gastgeber verkündet die Nacht in den 100 Km entfernten Bergen jagen zu gehen. Ich bin erleichtert, schlafe aber dennoch unruhig und breche am morgen früh auf.

Was wäre wohl passiert, wenn ich später losgefahren wäre? Wäre der Unfall dann passiert? Oder würde ich irgendwo in den türkischen Bergen Zelten, statt als vorübergehend Invalide zuhause zu sitzen? Ich werde es nie erfahren.

Ich beschließe die 50 Km nach Rize wieder über dem Highway zu überbrücken und dann nach Bayburt in die abenteuerlichen Schotter-Serpentinen abzubiegen. Nach einem Monat fahren in Gesellschaft, bin ich freudig und nervös mich „einer der 10 gefährlichsten Straßen der Welt“ allein zu stellen.

Die ersten 20 Km fahre ich auf neuem Asphalt. ‚Bauen sie die Straße etwa neu?‘ frage ich mich. Meine Theorie wird nach kurzem durch viele Baustellen bestätigt. Meist bestehen diese aus nicht mehr als einem Fahrzeug und 2-3 Menschen. Keine Schilder. Keine Absicherung. Keine Verkehrsführung. Ok, zugegeben hier ist auch kein Verkehr, nur Fridolin und ich. ‚Ein bisschen langweilig‘ denke ich als ich mich der nächsten „Baustelle“ nähere. Das soll sich schlagartig ändern.

Als aus Bewunderung Mitleid wurde.

Oder

Von der Flut neuer Reizen zu sensorischem Vakuum

Von Freiheit zur Abhängigkeit

Von Eigenständigkeit zu Hilfebedürftigkeit

Einer der Bauarbeiter, der auf meiner Fahrbahn steht, sieht mich näher kommen. Er sieht mir in die Augen, zeigt aber keine Reaktion. Der Bagger ist links am Berg geparkt und rührt sich nicht. Ich nähere mich langsam um rechts am Bagger vorbeizufahren. Der Bauarbeiter tritt zur Seite. Etwa einen Meter bevor ich die Höhe des Baggers erreiche, sehe ich plötzlich wie dieser seine Baggerschaufel nach rechts- also genau in meine Fahrbahn- schwenkt. 2 Sekunden später kracht es, als die Baggerschaufel mein Schienbein und Fridolins Vorderseite zertrümmert. Motorrad und ich fliegen zu Boden. Dort liegend sehe ich, dass der Lenker bedrohlich über der Klippe hängt. Ich bin ja in den Bergen.

In der Sekunde als die Schaufel auf mein Schienbein trifft, weiß ich, dass es gebrochen ist. Während ich unter Fridolin wegkrieche, rennen die beiden Arbeiter mit erschrockenem und schmerzverzerrtem Gesicht auf mich zu. Ich erinnere mich noch, dass Fridolins Blinker leuchtete. Absurde Wahrnehmungen in einer absurden Situation. Ich beginne meinen Schuh auszuziehen und bete, dass es kein offener Bruch, nichts zertrümmert ist. Die Männer wollen helfen und beginnen am Schuh zu ziehen. Als ich vor Schmerz schreie, lassen sie erschrocken ab. Ich ekel mich vor dem Wackelpudding der mal mein Unterschenkel war, bin der Panik nahe. Ich weise sie an mein Motorrad vom Abgrund wegzuziehen und sehe überall verstreut rote Plastikteile herumfliegen. Ich weiß noch wie ich dachte, ‚hoffentlich geht die Batterie nicht leer, wenn das Licht so lange an ist‘. Absurde Gedanken im Schmerzdelirium.  Plötzlich kommen wie aus dem Nichts 2 Autos angefahren. Sie gehören zur Baustelle, wie ich am vertrauten Umgangston höre. Sie wollen mich im Auto auf der Rückbank ins Krankenhaus bringen. Ich willige ein, da der Krankenwagen bis hier ins Nirgendwo sicher ewig bräuchte. Keiner spricht englisch.

Notgedrungen lasse ich meinen Fridolin mit den Fremden zurück.

Die nächsten 20 Km sitze ich mit meinem Wackelpuddingbein im Auto und wir rumpeln über die holprigen Baustellen. Zähne zusammenbeißen. Jeder Huckel ein Schmerzfeuerwerk. Ich wünschte jemand den ich kenne, wäre bei mir. Das ist der Alptraum jedes Alleinreisenden. Die Polizei war nicht am Unfallort, keiner spricht eine vertraute Sprache und ich habe keine Ahnung wohin sie mich fahren. Ich rufe Erkan an, bei dem ich 2 Wochen in Baku gewohnt habe. Er ist Deutscher mit türkischen Wurzeln und geht sofort ran. Er erklärt mir ich würde ins nächste Krankenhaus gebracht.

Die 4-Krankenhaus-Osyssee

 

Ab jetzt beginnt eine Krankenhausodyssee die ihres Gleichen sucht. „Krankenhaus“ Nr.1 ist mehr eine Erste Hilfe Station in den Bergen. Hier treffe ich auf Yalzin. Er gehört zum Baustellenteam, spricht deutsch und ist ab jetzt mein Fahrer. Ich sollte vielleicht dankbar dafür sein, aber Yalcin ist ein überaus unangenehmer Mensch! Er redet (eigentlich schreit er fast) aufbrausend, wenig einfühlsam und übersetzt nichts von dem was er mit den Pflegern, Polizisten und Ärzten bespricht. Ich fühle mich eher ausgeliefert, als dass mir geholfen wird.  Krankenhaus Nr.1 kann mir nicht helfen. Sie geben mir eine Art Pappschale für mein Bein und schicken mich in das nächst größere Krankenhaus nach Of. In Of (Khaus Nr.2) werde ich aufgenommen und geröntgt. Ohne Strahlenschutzschürze. Der Arzt spricht ein wenig englisch.  Er erklärt, das Bein sei gebrochen, nicht gesplittert – welche Erleichterung! Ich lasse mir die Bilder per Whatsapp schicken. Zum Glück, denn ich sehe die Aufnahmen nie wieder. Ich bekomme einen Transportgips und soll im Krankenwagen ins knapp 60 Km entfernte Trabzon gebracht werden. Endlich kein vom Auto in den Rollstuhl, auf die Liege, in den Rollstuhl, ins Auto, in den Rollstuhl, auf die Liege etc. mehr und endlich bekomme ich Schmerzmittel.

Im Krankenwagen rufe ich meinen Bruder Maurizio an. Ich brauche eine vertraute Stimme, jemanden der meine Sprache spricht. Später erzählt er mir, als er meinen Namen im Display sah, wusste er es sei was Schlimmes passiert. In den 5 Monaten meiner Reise habe ich ihn nie ohne Internet auf dem Handy angerufen.

Im Krankenhaus Nr.3 verbringen wir die meiste Zeit mit Diskussionen mit der Polizei. Das heißt nicht wir, Yalzin. Er übersetzt nicht. Meine Nachfragen werden mit wütenden Handbewegungen weg gewedelt. Ich werde nicht aufgenommen. Nach gefühlt endlosen Gesprächen mit diversen Personen, die mir alle nicht vorgestellt wurden, schiebt mich Yalzin genervt aus dem Krankenhaus. „Wir fahren in ein anderes Krankenhaus“ ohne Erklärung. Also wieder ins Auto. Im Auto frage ich mich ob sie mir im Krankenhaus Nr.2 wirklich Schmerzmittel oder eher Smarties gegeben haben. Meine Nerven drohen mir zu entgleiten. Warum muss ich wieder weiter? Auf mehrfaches Nachfragen räumt Yalzin genervt ein, es habe ein Problem mit der Finanzierung des Krankenhauses gegeben und er würde sich um mein Motorrad kümmern. Ich finde ihn inzwischen furchtbar und mache mir Sorgen um Fridolin, der immer noch an der Baustelle liegt.

Im Krankenhaus Nr.4 sitze ich erst mal 3 Stunden im Eingangsbereich. Zwischendurch sehe ich den mürrischen Arzt. Yalzin übersetzt dieser würde mir raten den Bruch in Deutschland operieren zu lassen. Hinterher erfahre ich, dass das gelogen war. Yalzin gehört zur Baustelle und will mich als Problem schnell loswerden. Auch erfahre ich, dass er ohne mein Wissen bei der Polizei eine Aussage gemacht hat. Ich sei in den Bagger gefahren. Eine glatte Lüge. Ich schäume vor Wut angesichts dieser Ungerechtigkeit.

Irgendwann in dem Durcheinander der Krankenhausodyssee schreibe ich Selim (aus der Werkstatt gestern) eine Facebook Nachricht. Während meiner Wartezeit im Krankenhaus Nr.4  steht er plötzlich neben mir. Ich weiß nicht, woher er weiß wo genau ich bin, aber ich bin so froh ihn zu sehen! Er löst den hektischen und lauten Yalzin ab und ich bin erleichtert nun in vertrauenswürdiger Gesellschaft zu sein.

Erst spät werde ich auf mein Zimmer mit 3 weiteren Patientinnen und 4 Besuchern gebracht. Keiner spricht englisch aber alle sind nett. Im Zimmer ist immer Trubel. Die Frauen haben permanent (ja auch nachts!) Besuch. Mich stört das nicht. Ich bewundere diese Art des Zusammenhalts und genieße die Unterhaltung, auch wenn ich nichts verstehe.

Ich beschließe mich in Deutschland operieren zu lassen

Obwohl ich allein bin habe ich wirklich Glück! Meine Familie steht mir aus der Ferne bei, Fabian – inzwischen in Armenien und mir räumlich so am nächsten – bietet mir an vorbeizukommen, Selim, sein Freund Seyfa und alle Leute die ich in der Werkstatt kennengelernt habe kommen mich besuchen, jeden Tag (man stelle sich das in Deutschland vor!). Ich verbringe die 3 Tage in denen ich auf meinen Rücktransport warte also mit Google Translate, Telefonaten mit meiner besorgten Familie, einem besorgten Fabian und meiner Versicherung. Langweilig wird mir nicht.

Mein Motorrad wird derweil zu Ilhans Werkstatt gebracht (Ilhan kümmert sich wie selbstverständlich um die Versicherungsabwicklung mit dem türkischen ADAC – ich bin ihm so dankbar!) und mein Gepäck ins Krankenhaus. Ich bin froh Fridolin in vertrauenswürdigen Händen zu wissen. Damit ist die Sache für Yalzin auch erledigt. Seine Baustelle und er distanzieren sich von dem Unfall. Ich habe weder den Namen der Baustelle, noch den des Unfallverursachers und so keine Handhabe gegenüber der Polizei. In Anbetracht der Tatsache, dass mein Motorrad bereits ein Stück über dem Abgrund hing und ich mit ein bisschen mehr Schwung der Baggerschaufel jetzt nicht hier wäre, ärgert mich diese Ungerechtigkeit umso mehr. Sie hätten mich umbringen können und ziehen sich nun aus der Affäre? Ich beschließe jedoch dankbar zu sein, dass ich so glimpflich davongekommen bin und erwäge in Deutschland einen Anwalt einzuschalten. Der kann allerdings ohne Polizeibericht vom Unfallort nichts tun, wie ich später herausfinde.

Mein Rückflug verläuft problemlos. Der eigens für mich angereiste Sanitäter setzt mich unter Drogen, welche ich im Flieger unter seinem missbilligendem Blick mit Baileys kombiniere. Am Flughafen in Düsseldorf treffe ich auf meine liebe Freundin Lisa, die im Zug angereist ist um mich im Krankenwagen zum Krankenhaus zu begleiten. Tja Deutschland – da bin ich also wieder.

13 thoughts on “Der Unfall – Als mein „Ich bin da optimistisch“ mir im Halse stecken blieb

  1. Schön dass alles so gut ausgegangen ist.
    Fremde Länder zu bereisen ist herrlich, doch ein Unfall wünscht man dabei keinem.

    Ich gehe davon aus dass du dein Motorrad noch abholen willst. Wann geht es weiter?

    1. Cate

      Hallo Marco,
      danke für Deine Nachricht. Wie es weitergeht ist erstmal ungewiss. In Deutschland zu genesen und zwangsläufig zu überwintern und dann weiterzureisen kann ich mir leider nicht leisten, daher wird die Rückreise von der Türkei erst mal warten müssen. Ich plane fest diese Straße noch zu fahren und auch von der Türkei zurückzufahren…die Frage ist nur: Wann.
      Wenns weitergeht werdet Ihr es allerdings hier erfahren! Bis dahin bleiben Euch allerdings noch ein paar ausstehende Berichte 🙂

      Herzliche Grüße,
      cate

  2. Hallo !
    Ich bin Franzose, und Motorradfahrer, deswegen bin ich hierher angekommen.
    Weil ich dieses Jahr auch in Iran mit Motorrad fuhr, auch weil ich seitdem mir einen Honda CRF 250 L angekauft habe, auch weil ich diese Strasse in Türkei fahren wollte, und es nicht gefahren habe…
    So ein Glück dass Du nicht mehr verletzt worden als das, weil Du ja wirklich das Leben verlieren konntest !
    Sehr sehr gut geschriebenes Bericht, sehr interessant. Ich habe leider keine Idee, ob wann das alles geschah ? Gott sei Dank scheint alles wieder in Ordnung zu sein mit die körperlische Verletzungen. Bleibt noch natürlich was man in Kopft dazu kriegt, und ich hoffe, dass alles langsam sich beruhigen wird (ich habe auch einen Motorrad Unfall Ausland gehabt in 2014 in Polen).
    Mach’s gut weiter.
    Und Entschuldigung für die Fehlern…

    1. Cate

      Hallo Jef,

      danke für Deine Nachricht. Du hast Recht ich hatte Glück im Unglück und bin dankbar so glimpflich davongekommen zu sein :). Das Schienbein heilt und in 2 Wochen kann ich sicher schon wieder eine kleine Runde auf meiner Transalp (Giesela) drehen. Fridolin ist leider noch in der Türkei und wartet geduldig auf seinen Rücktransport durch den ADAC.

      Bist Du zufrieden mit der CRF 250 L als Reisemotorrad?
      Herzliche Grüße,

      Cate

      1. Halo Cate,
        Wahrscheinlich bist Du jetzt wieder auf Motorrad, wie Du es geschrieben hast.
        Hoffentlich ist alles ok.
        Du fragst, ob ich mit der CRF250L zufrieden bin ? Der erste Tag bin ich 764 km mit Droopie (so habe ich’s genannt) gefahren, auf ein Mal : war toll ! Das kannst Du hier lesen :
        http://www.allersretours.com/index.php?page=droopie-est-arriv%C3%A9e
        Es war mitte August.
        In September bin ich nach Andalousie gefahren. 6.300 km mit Droopie, totales Glück, alles fantastisch. Nach die schwere BMW F800 GSA ist Droopie wie un Fahrrad, und ich bin absolut glücklich und bedauere wirklich nicht. So leicht, ich habe keine Angst mehr, kann fahren irgendwo ohne Sorgen…
        Wenn Du diese Reise lesen wills, es steht hier :
        http://www.allersretours.com/index.php?page=vir%C3%A9e-espagnole-automnale
        Viele Grüsse aus Frankreich.

        1. Cate

          Die Vorteile leichter Motorräder, kann ich gut verstehen! Danke für Deine Nachricht :). Ich werde Deine Seite mal durchstöbern! Liebe Grüße,
          Cate

  3. Roland Havlicek

    Hallo Cate,
    ich hoffe es geht dir nach dem Unfall schon wieder besser? Dein Reisebericht gefällt mir sehr gut. Habe vor deiner Reise schon deine Homepage gelesen und dachte mir, vielleicht trifft man sich auf der Reise. Mein Freund und ich machten die selbe Reise, nur wir fuhren von Wien über Ungarn, Rumänien, Moldawien, Ukraine mit der Fähre nach Georgien, Armenien, Iran, Aserbaidschan mit der Fähre nach Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan, Kasachstan, Russland und Mongolei. Und siehe da, wir sprachen ein, zwei Sätze am Hafen von Alat vom 14. am 15. Juli miteinander. Du wirst dich an mich nicht mehr erinnern. Ich fahre eine Africa Twin. Ich kann nur das selbe auf dieser Reise berichten wie du, die Menschen waren alle sehr freundlich und hilfsbereit. Ich war sehr überrascht. Am ersten Tag meiner Heimreise hatte ich dann auch einen Unfall an dem ich selbst Schuld war. Beinbruch, Rippenbruch und Schlüsselbeinbruch waren meine Ausbeute. Zurück mit dem Flieger und meine Africa Twin kam 1 1/2 Monate später an und wird jetzt repariert. Mir geht es von Tag zu Tag besser und ich freue mich schon auf die neue Motorradsaison. Ich wünsche dir mit Fridolin noch viele schöne km. Vielleicht sieht man sich einmal. Alles Gute, Roland.
    PS: Über unsere Reise erfährst du mehr unter
    http://www.klausmotorrreise.com

    1. Cate

      Hallo Roland,

      doch ich erinnere mich. Haben wir uns nicht mitten in der Nacht an der Ausfahrt des Hafens in Alat getroffen? Wenn ich nicht irre, waren wir als ankommende Meute gerade mit dem Zollkrieg beschäftigt? Wir konnten uns nicht lang unterhalten, weil meine derzeitigen Reisebegleiter auf mich warteten.
      Ich habe mir die Seite angeschaut und werde in den nächsten Tagen nach meiner zweiten OP viel Zeit zum stöbern haben! Wie und wo ist denn Dein Unfall passiert? Du hast ja eine deutlich längere Verletzungsliste. Tut mir leid zu hören! Ich hoffe sehr es geht Dir bald wieder gut! Die „richtige“ Einstellung hast Du ja schon, wenn Du Dich auf die Motorradsaison freust.
      Mir geht es auch langsam besser, danke. Meine Transalp (Giesela) steht schon und wartet, dass ich in 1-2 Wochen fahren kann. Fridolin ist immer noch in der Türkei, aber auch da tut sich so langsam was.
      Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft (und Geduld) für den Genesungsweg! Vielleicht läuft man sich auf diversen Motorradtreffen ja nochmal über den Weg.
      Liebe Grüße und alles Gute,
      Cate

  4. Roland Havlicek

    Hallo Cate,
    ja es stimmt, es war mitten in der Nacht als ihr das Schiff verlassen habt als wir uns kurz unterhielten. Mein Unfall passierte kurz vor der mongolisch russsischen Grenze am ersten Tag der Rückreise. Am Dienstag bekomme ich die Nähte raus, da mein Schlüsselbein nicht zusammen gewachsen ist und ich jetzt eine Schiene mit Schrauben bekommen habe. Ja, ich freue mich schon sehr wieder auf meiner Africa Twin zu sitzen und zu fahren. Ein Gefühl der Freiheit.
    Dir liebe Cate wünsche ich Alles Gute für deine OP. Nächste Jahr möchte ich meine Reisen eher in Europa machen. Aber wie gesagt, es kommt immer anders als gedacht.
    Liebe Grüße Roland

  5. Hallo Cate!
    Was für ein schreckliches Erlebnis! Ich habe sehr mitgelitten beim Lesen! Wir planen im Sommer 2019 los zu fahren und ich hoffe sehr, dass uns eine Erfahrung dieser Art erspart bleibt… Ich wünsche dir weiterhin gute Genesung und hoffe, dass du deine Reise ganz bald mit Fridolin gemeinsam fortführen kannst!

    1. Cate

      Liebe Uta,

      ich danke Dir! Solche Unfälle sind zum Glück eher die Ausnahme, als die Regel! Bei meinen 24 Stürzen davor ist nie wirklich was passiert :). In der Regel ist man beim Sturz im Gelände ja langsam. Ich kann allerdings WIRKLICH Endurostiefel empfehlen!
      Ich sehe Du hast eine Seite angehängt. Ich schaue mal vorbei!
      Alles Gute auf Eurer Tour und: Keep the rubber down!

  6. Christian Jung

    Hey Kate,

    na so ein Mist, echt doof gelaufen…, tut mir leid zu hören.. Aber wenigstens gut in Deutschland angekommen und versorgt, keine Infektion und in absehbarer Zeit wieder auf beiden Beinen unterwegs…..
    Bin selber nach fast 3 Monaten Iran radeln in Shiraz, und fahre heute mit dem Bus nach Bandar Abas, bevor mein Visa in wenigen Tagen endet. Weiter geht’s in den Oman, und vermutlich im März zurück in den Iran mit Ziel Zentralasien.
    Bisher glücklicherweise ohne Unfall.

    Liebe Grüsse, schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein neues gesunderes und spannendes Jahr.
    Christian ( Berliner Radler, Why Not Hostel Tbilisi)

    1. Cate

      Christian,

      hach da kann ich Dir fast nen guten Rutsch ins nächste Jahr wünschen :D. Ich hoffe Du bist nach wie vor unfallfrei und so unbeschwert unterwegs wie in Tiblisi….dieses Hostel vermisse ich wahrlich! Ich drück Dich!

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